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June 04 2010

09:06

Prekarität, sexuelle Dienstleistung, Lohn ohne Zettel

In der neuesten migrazine, einem mehrsprachigen Online-Magazin von Migrantinnen für alle, herausgegeben von der autonomen Migrantinnen-Selbstorganisation maiz in Linz, finden sich mehrere interessante Beiträge.

Luzenir Caixeta schreibt über Prekarität und die bezahlte sexuelle Dienstleistung:

Die Rolle und Anzahl von Migrantinnen im prekarisierten Bereich nehmen rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex – Fürsorge – Pflegearbeit“ angesiedelt. Die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen ist ein Produkt sowohl diskursiver als auch rechtlicher und wirtschaftlicher Faktoren. De-Industrialisierung, immaterielle Produktion, Feminisierung der Arbeit, transnationale Migration und die Mobilität von Kapitalinvestitionen spielen in den Produktionsprozessen in den postfordistischen Gesellschaften eine prägende Rolle. Die neoliberale Umgestaltung dieser Prozesse, die unter den Stichwörtern Flexibilisierung, Deregulierung usw. die gesellschaftspolitischen Debatten beherrschen, brachte eine Vielfalt prekärer Arbeits- und Lebensbedingungen mit sich.

Katharina Ludwig berichtet über Lohn ohne Zettel:

Undokumentierte Arbeit von MigrantInnen dokumentieren und deren Rechte einfordern – die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat sich für illegalisierte Arbeitende geöffnet.

… und noch viel mehr unter http://www.migrazine.at/


Filed under: Prekarisierung, Stigmatisierung Tagged: Migrantinnen, sexarbeit, sexuelle Dienstleitung, Undokumentiertes Arbeiten
09:06

Prekarität, sexuelle Dienstleistung, Lohn ohne Zettel

In der neuesten migrazine, einem mehrsprachigen Online-Magazin von Migrantinnen für alle, herausgegeben von der autonomen Migrantinnen-Selbstorganisation maiz in Linz, finden sich mehrere interessante Beiträge.

Luzenir Caixeta schreibt über Prekarität und die bezahlte sexuelle Dienstleistung:

Die Rolle und Anzahl von Migrantinnen im prekarisierten Bereich nehmen rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex – Fürsorge – Pflegearbeit“ angesiedelt. Die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen ist ein Produkt sowohl diskursiver als auch rechtlicher und wirtschaftlicher Faktoren. De-Industrialisierung, immaterielle Produktion, Feminisierung der Arbeit, transnationale Migration und die Mobilität von Kapitalinvestitionen spielen in den Produktionsprozessen in den postfordistischen Gesellschaften eine prägende Rolle. Die neoliberale Umgestaltung dieser Prozesse, die unter den Stichwörtern Flexibilisierung, Deregulierung usw. die gesellschaftspolitischen Debatten beherrschen, brachte eine Vielfalt prekärer Arbeits- und Lebensbedingungen mit sich.

Katharina Ludwig berichtet über Lohn ohne Zettel:

Undokumentierte Arbeit von MigrantInnen dokumentieren und deren Rechte einfordern – die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat sich für illegalisierte Arbeitende geöffnet.

… und noch viel mehr unter http://www.migrazine.at/


Eingetragen unter:Prekarisierung, Stigmatisierung Tagged: Migrantinnen, sexarbeit, sexuelle Dienstleitung, Undokumentiertes Arbeiten
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April 25 2010

16:31

Undokumentiertes Arbeiten, Antirassismus, Organisierung

Dieses Video habe ich via Prekär Cafe entdeckt. Damit wird die Veranstaltung am 4. Mai 2010 in Wien beworben:

Das PrekärCafé setzt den Schwerpunkt „Undokumentiertes Arbeiten und Gewerkschaften“ fort und lädt im Mai Aktivist*innen aus antirassistischen Initiativen und migrantischen Selbstorganisationen ein, um im Erfahrungsschatz zu kramen:
Welche Ansätze der Unterstützung und des Kampfes gibt es etwa bei Lohnbetrug bei undokumentierter Arbeit? Wie können diese Ansätze verbreitert werden? Welche solidarischen Handlungspraxen – die sich auch jenseits des undokumentierten Arbeitens bewährt haben – sind auch in prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen empfehlenswert? Welche Versuche der Zusammenarbeit und Erfahrungen wurden bislang mit Gewerkschaften gemacht? Und nicht zuletzt: Welche Interessen könnten antirassistische Initiativen und migrantische Selbstorganisationen an einer Kooperation mit Gewerkschaften haben? Anknüpfend an bisherige Erfahrungen wollen wir Handlungsperspektiven ausloten.


Filed under: Schutzbefohlene, VeranstaltungsHinweis, Wien Tagged: Illegalisierung, Migrantinnen, Undokumentiertes Arbeiten
16:31

Undokumentiertes Arbeiten, Antirassismus, Organisierung

Dieses Video habe ich via Prekär Cafe entdeckt. Damit wird die Veranstaltung am 4. Mai 2010 in Wien beworben:

Das PrekärCafé setzt den Schwerpunkt „Undokumentiertes Arbeiten und Gewerkschaften“ fort und lädt im Mai Aktivist*innen aus antirassistischen Initiativen und migrantischen Selbstorganisationen ein, um im Erfahrungsschatz zu kramen:
Welche Ansätze der Unterstützung und des Kampfes gibt es etwa bei Lohnbetrug bei undokumentierter Arbeit? Wie können diese Ansätze verbreitert werden? Welche solidarischen Handlungspraxen – die sich auch jenseits des undokumentierten Arbeitens bewährt haben – sind auch in prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen empfehlenswert? Welche Versuche der Zusammenarbeit und Erfahrungen wurden bislang mit Gewerkschaften gemacht? Und nicht zuletzt: Welche Interessen könnten antirassistische Initiativen und migrantische Selbstorganisationen an einer Kooperation mit Gewerkschaften haben? Anknüpfend an bisherige Erfahrungen wollen wir Handlungsperspektiven ausloten.


Eingetragen unter:Schutzbefohlene, VeranstaltungsHinweis, Wien Tagged: Illegalisierung, Migrantinnen, Undokumentiertes Arbeiten
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