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February 06 2011

22:46

Infobroschüre des Kulturats für KünstlerInnen und andere prekär Tätige

kulturrat broschüreDer Kulturrat Österreich hat eine Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige herausgegeben.

Aufmerksame BeobachterInnen werden es wissen: Mit 1. 1. 2011 treten einige Änderungen im Sozialversicherungssystem in Kraft, die als erster legistischer „Erfolg“ der interministeriellen Arbeitsgruppen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden (initiiert vom bm:ukk) anzusehen sind. Nach der Verabschiedung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG) im Herbst dieses Jahres ist nun auch einigermaßen klar, wie die Umsetzung dieses Gesetzes praktisch aussehen wird. Um es vorwegzunehmen: Gesetze allein ändern nicht viel – eine vernünftige Umsetzung muss erst erkämpft werden!

Die informative 44-seitige Broschüre kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: Infobroschüre

November 18 2010

12:55

Steuerrecht für selbstständige KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen (Linz)

Und gleich noch was Praktisches: Die KUPFakademie bietet im Jänner einen Workshop zum Steuerrecht für selbständige Kulturschaffende in Linz an. Orientierung im prekären Lebens- und Arbeitsdschungel also.Mehr Infos gibt es hier.

Logo KUPFakademie


Filed under: Kultur, Kunst, Linz
Tags: Kultur Kunst Linz
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12:45

professionell prekär? Produktionsbedingungen in der (Freien) Theaterarbeit und wie sie anders werden können

Die IG Freie Theaterarbeit lädt österreichweit unter dem Titel professionell prekär? zur Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein. Weitere Informationen auf der Website der IG Freie Theater.


Filed under: Kultur, Kunst, VeranstaltungsHinweis Tagged: Theater

November 12 2010

09:43

KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) beschlossen

== Santa Precaria Orginaltextservice ==

(12.11.2010, Pressemitteilung) Kulturrat Österreich begrüßt erste Maßnahmen und fordert grundsätzliche Verbesserungen zur sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden ein!

Wie der Name – KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) – schon suggeriert: Unkomplizierter wird es nicht. Dafür kompatibler. Eine grundsätzliche Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich bringt dieses Gesetz nicht. Aber es ist ein Anfang.

Im Kern beinhaltet dieses Gesetz zweierlei: Die Einrichtung eines Servicezentrums für Sozialversicherungsangelegenheiten von KünstlerInnen, sowie die Möglichkeit, auch als “neue selbstständige” KünstlerIn die selbstständige Tätigkeit ruhend zu stellen (mit dem gewünschten Effekt, dass in Zeiten der Ruhend-Meldung ein Bezug von Arbeitslosengeld möglich ist, sofern ein Anspruch besteht). Beides wird ab 1.1.2011 Realität.

 

Servicezentrum

Das KünstlerInnen-Servicezentrum für Sozialversicherungsfragen wird bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) angesiedelt, aber Institutionen übergreifend tätig werden. Da es ohne Berufsprüfung auskommt, können letztlich weit mehr Betroffene von Erwerbssituationen quer zur zweiteiligen Sozialversicherungs-Logik (unselbstständig/selbständig) davon profitieren. Als Aufgabengebiet ist die gesamte Sozialversicherungslandschaft in Österreich definiert, inklusive Arbeitslosenversicherung und AMS sowie Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF)*. Sowohl Information als auch – in manchen Bereichen und sofern gewünscht – Antragsweiterleitungen und andere kleine praktische Abwicklungen gehören zum Aufgabenbereich. Ausgespart hingegen bleibt die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Und entgegen ursprünglicher Ankündigungen wird ein Servicezentrum wohl (vorerst) nur in Wien eingerichtet.

Ruhend-Meldung der künstlerischen Tätigkeit

Die Einführung der Ruhend-Meldung für KünstlerInnen zielt darauf ab, dass ein Bezug von Arbeitslosengeld in erwerbslosen Zeiten zwischen selbständigen künstlerischen Tätigkeiten auch dann möglich wird, wenn hierfür eine Pflichtversicherung in der SVA besteht. Eine aufrechte Pflichtversicherung in der SVA verhindert den Bezug von Arbeitslosengeld grundsätzlich, und eine lediglich vorübergehende Abmeldung von der SVA ist bislang nicht möglich. Die neue gesetzliche Lösung sieht nun jedoch vor, dass KünstlerInnen die vorübergehende Einstellung ihrer künstlerischen Tätigkeit melden können. Diese Option war bisher Gewerbetreibenden vorbehalten. In der Folge liegt für die Zeit der Ruhendmeldung – auch nachträglich – keine Pflichtversicherung in der SVA vor. Die Ruhendmeldung ist beim KSVF zu melden, der auch beurteilen muss, ob es sich tatsächlich um künstlerische Tätigkeit handelt. Für diejenigen KünstlerInnen, die einen Zuschuss aus dem KSVF beziehen und daher bereits über ein solches positives Gutachten verfügen, wird die Bearbeitung folglich rascher möglich sein.

Kein großer Wurf, aber ein wichtiger Schritt

In der Praxis birgt dieses Modell der Ruhend-Meldung sicher noch unbedachte Komplikationen in der Umsetzung, zumindest einfachere Konstellationen sollten aber bereits ab Jahresbeginn 2011 auf Anhieb funktionieren. Für die harten Nüsse und kniffeligen Fragen wiederum sollte das KünstlerInnen-Servicezentrum mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und für darüber hinausgehende, wenn auch im prekären Alltag typische Extraspezialsonderfälle wird der Kulturrat Österreich weiter für die größtmögliche Ausschöpfung der neuen Rechtslage sowie für nächste Lösungsschritte kämpfen.

Die Ausdehnung der Ruhendmeldung von gewerblichen Selbstständigen auch auf KünstlerInnen, und damit auf einen Teil der “Neuen Selbstständigen” ist darüber hinaus aber auch ein unmittelbarer Eingriff in die Sozialversicherungslogik in Österreich. Darin liegt grundsätzlich ein großes Veränderungs-Potential für alle, die einem vergleichbaren Erwerbsmarkt gegenüberstehen. Einer ähnlichen Regelung für freischaffende KulturarbeiterInnen, Medienschaffende, WissenschafterInnen, InformatikerInnen etc. stehen damit zwar noch nicht die Türen offen, aber eine Perspektive sozialversicherungsrechtlicher Gleichbehandlung wird zumindest sichtbar.

Der Kulturrat Österreich begrüßt und unterstützt künftige Erweiterungen dieser Regelung auf ebenfalls betroffene Berufsgruppen ausdrücklich.

Wie bereits einleitend festgehalten: Die Verbesserung der sozialen Lage der KünstlerInnen ist damit nicht erledigt. Notwendig sind insbesondere Verbesserungen am AMS und im Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG), als auch in allen anderen Bereichen, mit denen die interministeriellen Arbeitsgruppen zuletzt beschäftigt waren.

Existenzsichernde Einkommen und soziale Absicherung müssen für alle möglich sein!

(*) Der Künstler-Sozialversicherungsfonds hat leider auch weiterhin keine Künstlerinnen im Titel.

Quelle: http://kulturrat.at/agenda/imag/gesetz/20101112


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: KünstlerInnensozialversicherung
09:43

KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) beschlossen

== Santa Precaria Orginaltextservice ==

(12.11.2010, Pressemitteilung) Kulturrat Österreich begrüßt erste Maßnahmen und fordert grundsätzliche Verbesserungen zur sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden ein!

Wie der Name – KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) – schon suggeriert: Unkomplizierter wird es nicht. Dafür kompatibler. Eine grundsätzliche Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich bringt dieses Gesetz nicht. Aber es ist ein Anfang.

Im Kern beinhaltet dieses Gesetz zweierlei: Die Einrichtung eines Servicezentrums für Sozialversicherungsangelegenheiten von KünstlerInnen, sowie die Möglichkeit, auch als “neue selbstständige” KünstlerIn die selbstständige Tätigkeit ruhend zu stellen (mit dem gewünschten Effekt, dass in Zeiten der Ruhend-Meldung ein Bezug von Arbeitslosengeld möglich ist, sofern ein Anspruch besteht). Beides wird ab 1.1.2011 Realität.

 

Servicezentrum

Das KünstlerInnen-Servicezentrum für Sozialversicherungsfragen wird bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) angesiedelt, aber Institutionen übergreifend tätig werden. Da es ohne Berufsprüfung auskommt, können letztlich weit mehr Betroffene von Erwerbssituationen quer zur zweiteiligen Sozialversicherungs-Logik (unselbstständig/selbständig) davon profitieren. Als Aufgabengebiet ist die gesamte Sozialversicherungslandschaft in Österreich definiert, inklusive Arbeitslosenversicherung und AMS sowie Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF)*. Sowohl Information als auch – in manchen Bereichen und sofern gewünscht – Antragsweiterleitungen und andere kleine praktische Abwicklungen gehören zum Aufgabenbereich. Ausgespart hingegen bleibt die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Und entgegen ursprünglicher Ankündigungen wird ein Servicezentrum wohl (vorerst) nur in Wien eingerichtet.

Ruhend-Meldung der künstlerischen Tätigkeit

Die Einführung der Ruhend-Meldung für KünstlerInnen zielt darauf ab, dass ein Bezug von Arbeitslosengeld in erwerbslosen Zeiten zwischen selbständigen künstlerischen Tätigkeiten auch dann möglich wird, wenn hierfür eine Pflichtversicherung in der SVA besteht. Eine aufrechte Pflichtversicherung in der SVA verhindert den Bezug von Arbeitslosengeld grundsätzlich, und eine lediglich vorübergehende Abmeldung von der SVA ist bislang nicht möglich. Die neue gesetzliche Lösung sieht nun jedoch vor, dass KünstlerInnen die vorübergehende Einstellung ihrer künstlerischen Tätigkeit melden können. Diese Option war bisher Gewerbetreibenden vorbehalten. In der Folge liegt für die Zeit der Ruhendmeldung – auch nachträglich – keine Pflichtversicherung in der SVA vor. Die Ruhendmeldung ist beim KSVF zu melden, der auch beurteilen muss, ob es sich tatsächlich um künstlerische Tätigkeit handelt. Für diejenigen KünstlerInnen, die einen Zuschuss aus dem KSVF beziehen und daher bereits über ein solches positives Gutachten verfügen, wird die Bearbeitung folglich rascher möglich sein.

Kein großer Wurf, aber ein wichtiger Schritt

In der Praxis birgt dieses Modell der Ruhend-Meldung sicher noch unbedachte Komplikationen in der Umsetzung, zumindest einfachere Konstellationen sollten aber bereits ab Jahresbeginn 2011 auf Anhieb funktionieren. Für die harten Nüsse und kniffeligen Fragen wiederum sollte das KünstlerInnen-Servicezentrum mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und für darüber hinausgehende, wenn auch im prekären Alltag typische Extraspezialsonderfälle wird der Kulturrat Österreich weiter für die größtmögliche Ausschöpfung der neuen Rechtslage sowie für nächste Lösungsschritte kämpfen.

Die Ausdehnung der Ruhendmeldung von gewerblichen Selbstständigen auch auf KünstlerInnen, und damit auf einen Teil der “Neuen Selbstständigen” ist darüber hinaus aber auch ein unmittelbarer Eingriff in die Sozialversicherungslogik in Österreich. Darin liegt grundsätzlich ein großes Veränderungs-Potential für alle, die einem vergleichbaren Erwerbsmarkt gegenüberstehen. Einer ähnlichen Regelung für freischaffende KulturarbeiterInnen, Medienschaffende, WissenschafterInnen, InformatikerInnen etc. stehen damit zwar noch nicht die Türen offen, aber eine Perspektive sozialversicherungsrechtlicher Gleichbehandlung wird zumindest sichtbar.

Der Kulturrat Österreich begrüßt und unterstützt künftige Erweiterungen dieser Regelung auf ebenfalls betroffene Berufsgruppen ausdrücklich.

Wie bereits einleitend festgehalten: Die Verbesserung der sozialen Lage der KünstlerInnen ist damit nicht erledigt. Notwendig sind insbesondere Verbesserungen am AMS und im Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG), als auch in allen anderen Bereichen, mit denen die interministeriellen Arbeitsgruppen zuletzt beschäftigt waren.

Existenzsichernde Einkommen und soziale Absicherung müssen für alle möglich sein!

(*) Der Künstler-Sozialversicherungsfonds hat leider auch weiterhin keine Künstlerinnen im Titel.

Quelle: http://kulturrat.at/agenda/imag/gesetz/20101112


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: KünstlerInnensozialversicherung

September 18 2010

11:27

Superheld_innen Migrant_innen

Ein wunderbares Projekt – Superheroes (seit 2004 und anhaltend) – zeigt Migrant_innen aus Mexiko bei ihrer Arbeit in der Welthauptstadt des Kapitalismus New York. Jedes Fotoportrait ist von der Beschriftung begleitet, die den Namen der Arbeiter_in, ihren Heimatort in Mexiko und den Arbeitsplatz und die Tätigkeit enthält, sowie die Summe an Geld, die von der Arbeiter_in monatlich an die Familie in Mexiko geschickt wird:

Migrant_innen als Superhelden

Paulino Cardozo aus Guerrero arbeitet für einen Gemüsehändler, belädt LKWs. Er schickt $300 pro Woche nach Mexiko.

Hier geht es zu einem Artikel auf Wired.com mit weiteren Fotoportraits von Superhelden und Informationen zu dem Projekt des mexikanischen Fotografen Dulce Pinzon.

Migrantin Superheldin

Minerva Valencia aus Puebla arbeitet als Nanny in New York. Sie schickt wöchentlich $400 nach Mexiko.

Kommunikationsguerilla at its best ;-)

Uh, UPDATE & Nachtrag:
… gerade über ein entfernt ähnliches Projekt gestoßen, dokumentert auf rebel:art. Auch nett.


Filed under: Dokumentation, Kunst, Schutzbefohlene Tagged: Dulce Pinzon, Fotograf, Immigration, Migrantinnen, Migrantion
11:27

Superheld_innen Migrant_innen

Ein wunderbares Projekt – Superheroes (seit 2004 und anhaltend) – zeigt Migrant_innen aus Mexiko bei ihrer Arbeit in der Welthauptstadt des Kapitalismus New York. Jedes Fotoportrait ist von der Beschriftung begleitet, die den Namen der Arbeiter_in, ihren Heimatort in Mexiko und den Arbeitsplatz und die Tätigkeit enthält, sowie die Summe an Geld, die von der Arbeiter_in monatlich an die Familie in Mexiko geschickt wird:

Migrant_innen als Superhelden

Paulino Cardozo aus Guerrero arbeitet für einen Gemüsehändler, belädt LKWs. Er schickt $300 pro Woche nach Mexiko.

Hier geht es zu einem Artikel auf Wired.com mit weiteren Fotoportraits von Superhelden und Informationen zu dem Projekt des mexikanischen Fotografen Dulce Pinzon.

Migrantin Superheldin

Minerva Valencia aus Puebla arbeitet als Nanny in New York. Sie schickt wöchentlich $400 nach Mexiko.

Kommunikationsguerilla at its best ;-)

Uh, UPDATE & Nachtrag:
… gerade über ein entfernt ähnliches Projekt gestoßen, dokumentert auf rebel:art. Auch nett.


Filed under: Dokumentation, Kunst, Schutzbefohlene Tagged: Dulce Pinzon, Fotograf, Immigration, Migrantinnen, Migrantion
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May 13 2010

09:54

Musikkabarett mit Christina Scherrer – Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin

Im Treffpunkt Mensch und Arbeit Linz Mitte (Sophiengutstr. 18, Linz) findet am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 19.00 Uhr im Rahmen des Sozialstammtisches ein Musikkabarett mit Christina Scherrer statt. Thema: Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin:

“Kunst? Ist das geil. Und hundertmal und überhaupt. Kunst ist geil und Geiz ist geil und schon geil ist Kunst. Ich bin hundertmal verliebt in Kunst. Und Kunst ist sehr geil, das lernen wir, hundertmal, dass Kunst richtig geil ist, und das ist das Geile an der Kunst!”
Ein Abend mit Texten und Liedern über Leid und Lust, Hausfrauen, die für George Clooney schwärmen, tabubrechende Schriftstellerinnen und Geld, das man in der Kunst einfach hat oder nicht hat.
Special Guests sind die famosen Handpuppen: Froggy Meierhofer und Heidi B.!
Schauspiel und Gesang – Christina Scherrer
Klavier – Michael Tauch

Für alle, die mal Lust auf einen humorvollen Zugang zum Thema haben!

Zum Facebook-Event


Filed under: Kunst, Linz
Tags: Kunst Linz
09:54

Musikkabarett mit Christina Scherrer – Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin

Im Treffpunkt Mensch und Arbeit Linz Mitte (Sophiengutstr. 18, Linz) findet am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 19.00 Uhr im Rahmen des Sozialstammtisches ein Musikkabarett mit Christina Scherrer statt. Thema: Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin:

„Kunst? Ist das geil. Und hundertmal und überhaupt. Kunst ist geil und Geiz ist geil und schon geil ist Kunst. Ich bin hundertmal verliebt in Kunst. Und Kunst ist sehr geil, das lernen wir, hundertmal, dass Kunst richtig geil ist, und das ist das Geile an der Kunst!“
Ein Abend mit Texten und Liedern über Leid und Lust, Hausfrauen, die für George Clooney schwärmen, tabubrechende Schriftstellerinnen und Geld, das man in der Kunst einfach hat oder nicht hat.
Special Guests sind die famosen Handpuppen: Froggy Meierhofer und Heidi B.!
Schauspiel und Gesang – Christina Scherrer
Klavier – Michael Tauch

Für alle, die mal Lust auf einen humorvollen Zugang zum Thema haben!

Zum Facebook-Event


Eingetragen unter:Kunst, Linz
Tags: Kunst Linz
Reposted byLinz Linz
09:49

Infos zur Arbeitslosenversicherung für Künstler_innen

Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.


Filed under: Innsbruck, Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst, Linz, Texte, VeranstaltungsHinweis, Wien
09:49

Infos zur Arbeitslosenversicherung für Künstler_innen

Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.


Eingetragen unter:Innsbruck, Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst, Linz, Texte, VeranstaltungsHinweis, Wien

April 25 2010

16:19

Ausstellung: entsprechend PREKÄR

Noch bis Mitte Mai ist in der Galerie 5020 in Salzburg die Ausstellung entsprechend PREKÄR der Künstlerin Nina Höchtl zu sehen – und zu hören: Neben einem Hörstück gibt es eine raumgreifende Video-/Audioinstallation und eine Fünf-Kanal-Videoinstallation.

Der Titel entsprechend PREKÄR steht für die prekären Zustände in denen wir – nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise – leben. Materielle Verarmung, Verletzbarkeit, Fragilität, Flucht, Migration und Spaltung der Gesellschaft sind einige Folgen davon. Kann über die Prekarisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen als Artikulieungsachse von Handlungs(spiel)räumen und -möglichkeiten gearbeitet werden?


Filed under: Kunst, Prekarisierung, VeranstaltungsHinweis Tagged: Ausstellung, Salzburg
16:19

Ausstellung: entsprechend PREKÄR

Noch bis Mitte Mai ist in der Galerie 5020 in Salzburg die Ausstellung entsprechend PREKÄR der Künstlerin Nina Höchtl zu sehen – und zu hören: Neben einem Hörstück gibt es eine raumgreifende Video-/Audioinstallation und eine Fünf-Kanal-Videoinstallation.

Der Titel entsprechend PREKÄR steht für die prekären Zustände in denen wir – nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise – leben. Materielle Verarmung, Verletzbarkeit, Fragilität, Flucht, Migration und Spaltung der Gesellschaft sind einige Folgen davon. Kann über die Prekarisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen als Artikulieungsachse von Handlungs(spiel)räumen und -möglichkeiten gearbeitet werden?


Eingetragen unter:Kunst, Prekarisierung, VeranstaltungsHinweis Tagged: Ausstellung, Salzburg

March 25 2010

09:07

Sponsored by Eltern: Praktika im Kunstfeld

Am Dienstag, 30. März, 19.00 findet eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Depot Café statt:

Während ihres Studiums leisten StudentInnen im Kunstbetrieb oft unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit in Form von Praktika. Ähnlich prekäre Arbeitssituationen gehen auch viele junge AbsolventInnen ein, mit der Hoffnung, im Kunstfeld Fuß zu fassen. Eine derartige Arbeitssituation können sich meist nur diejenigen leisten, die über einen entsprechenden finanziellen Background verfügen, über Eltern, die somit indirekt den Kunstbetrieb sponsern.

Haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Kunstfeld einen systemerhaltenden Stellenwert? Wie stellt sich die Situation für ArbeitgeberInnen dar?

Am Podium:

Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
Paul Ringler, Soziologe, Plattform Generation Praktikum
Gabriele Senn, Galeristin, Vorsitzende des Verbands Österreichischer Galerien Moderner Kunst
Stefan Wagner, stv. Direktor des MuMoK/Stiftung Ludwig

Moderation: Klaus Neundlinger, Philosoph und Autor


Filed under: Kultur, Kunst, Praktikum, Veranstaltung, Wien Tagged: Daniela Koweindl, Generation Praktikum, IG Bildende Kunst, Klaus Neundlinger
09:07

Sponsored by Eltern: Praktika im Kunstfeld

Am Dienstag, 30. März, 19.00 findet eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Depot Café statt:

Während ihres Studiums leisten StudentInnen im Kunstbetrieb oft unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit in Form von Praktika. Ähnlich prekäre Arbeitssituationen gehen auch viele junge AbsolventInnen ein, mit der Hoffnung, im Kunstfeld Fuß zu fassen. Eine derartige Arbeitssituation können sich meist nur diejenigen leisten, die über einen entsprechenden finanziellen Background verfügen, über Eltern, die somit indirekt den Kunstbetrieb sponsern.

Haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Kunstfeld einen systemerhaltenden Stellenwert? Wie stellt sich die Situation für ArbeitgeberInnen dar?

Am Podium:

Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
Paul Ringler, Soziologe, Plattform Generation Praktikum
Gabriele Senn, Galeristin, Vorsitzende des Verbands Österreichischer Galerien Moderner Kunst
Stefan Wagner, stv. Direktor des MuMoK/Stiftung Ludwig

Moderation: Klaus Neundlinger, Philosoph und Autor


Eingetragen unter:Kultur, Kunst, Praktikum, Veranstaltung, Wien Tagged: Daniela Koweindl, Generation Praktikum, IG Bildende Kunst, Klaus Neundlinger

December 07 2009

22:03

Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen!

Eine neue Facebook-Gruppe fordert Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen. Nicht zufällig, denn meist sind es die KünstlerInnen, die nichts bezahlt bekommen.

Selten erhalten bildende Künstler ein Ausstellungshonorar. Es ist vielmehr üblich, dass Sie ihre Werke noch selbst anliefern, aufbauen und abbauen – selbstverständlich ohne Bezahlung! Oftmals werden die Investitionskosten nicht gedeckt, wenn sich für das Werk kein Käufer findet.

Viele KünstlerInnen sitzen in diesem Topos am kürzeren Hebel. Sie sind auf die gebotenen Ausstellungsmöglichkeiten die ihnen der Kunstmarkt bietet angewiesen. Oft diktieren die Ausstellungsmacher die Bedingungen und sprechen von Reputation und Marktchancen und stellen diese Argumente über eine angemessene (Geld) Honorierung.

Dies muss sich ändern, die Nutzung von Werken der Bildenden Kunst im Rahmen von Ausstellungen müssen eine angemessene Vergütung erfahren!


Veröffentlicht in fair statt prekär, Kunst, Schutzbefohlene Tagged: Ausstellungshonorare, Kunst
22:03

Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen!

Eine neue Facebook-Gruppe fordert Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen. Nicht zufällig, denn meist sind es die KünstlerInnen, die nichts bezahlt bekommen. Selten erhalten bildende Künstler ein Ausstellungshonorar. Es ist vielmehr üblich, dass Sie ihre Werke noch selbst anliefern, aufbauen und abbauen – selbstverständlich ohne Bezahlung! Oftmals werden die Investitionskosten nicht gedeckt, wenn sich für das Werk kein [...]

November 17 2009

20:12

Tatort Kulturpolitik = Tatort Prekarisierung

Der Tatort Kulturpolitik ist wohl auch der Tatort Prekarisierung. Darum hier der Hinweis auf zwei Veranstaltungen des Österreichischen Kulturrats in Wien:

Bei Flatrate = Filesharing + Einkommen aus künstlerischer Arbeit? oder Wie gelingt eine neue Verteilungsgerechtigkeit geht es um die Sicherung künstlerischer Existenzen in Zeiten, wo das “alte” UrheberInnenrecht angesicht der technischen Entwicklung längst nicht mehr zeitgemäß ist. Bei Sozialversicherung für KünstlerInnen! wird dieses in Östereich wohl never-ending Thema wieder mal auf Tapet gebracht. Das Rufzeichen bezieht sich darauf, dass das was heute unter diesem Namen läuft, diesen eigentlich nicht verdient hat.


Veröffentlicht in Kulturrat Österreich, VeranstaltungsHinweis, Wien Tagged: Flatrate, KünstlerInnensozialversicherung, Kultur, Kulturrat, Kunst
20:12

Tatort Kulturpolitik = Tatort Prekarisierung

Der Tatort Kulturpolitik ist wohl auch der Tatort Prekarisierung. Darum hier der Hinweis auf zwei Veranstaltungen des Österreichischen Kulturrats in Wien: Bei Flatrate = Filesharing + Einkommen aus künstlerischer Arbeit? oder Wie gelingt eine neue Verteilungsgerechtigkeit geht es um die Sicherung künstlerischer Existenzen in Zeiten, wo das „alte“ UrheberInnenrecht angesicht der technischen Entwicklung längst nicht [...]

November 11 2009

21:42

Veranstaltung “Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich”

Eine interessante Veranstaltung, besonders für im Kulturbereich Beschäftigte:

“Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich”
Montag, 16. November 2009 , 17.00 GPA (Gewerkschaft der Privatangestellten), GPA-djp-Service-Center, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien

In der Kunstvermittlung gibt es wenig fixe Anstellungsverhältnisse. Die meisten VermittlerInnen arbeiten als freie DienstnehmerInnen. Bei diesen Dienstverhältnissen tauchen oft Fragen bezüglich Versicherung und Abgaben auf. Der Verband für Kulturvermittlung bietet daher einen Gratis-Info-Termin für alle freien DienstvertragsnehmerInnen an.

Anmeldung bei Brigitte Hauptner: b.hauptner@belvedere.at

via Kunstvermittlungs-Blog


Veröffentlicht in Kultur, Kunst, VeranstaltungsHinweis Tagged: Freier Dienstvertrag, Kultur, Kunst
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