Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

February 06 2011

22:46

Infobroschüre des Kulturats für KünstlerInnen und andere prekär Tätige

kulturrat broschüreDer Kulturrat Österreich hat eine Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige herausgegeben.

Aufmerksame BeobachterInnen werden es wissen: Mit 1. 1. 2011 treten einige Änderungen im Sozialversicherungssystem in Kraft, die als erster legistischer „Erfolg“ der interministeriellen Arbeitsgruppen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden (initiiert vom bm:ukk) anzusehen sind. Nach der Verabschiedung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG) im Herbst dieses Jahres ist nun auch einigermaßen klar, wie die Umsetzung dieses Gesetzes praktisch aussehen wird. Um es vorwegzunehmen: Gesetze allein ändern nicht viel – eine vernünftige Umsetzung muss erst erkämpft werden!

Die informative 44-seitige Broschüre kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: Infobroschüre

November 18 2010

12:55

Steuerrecht für selbstständige KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen (Linz)

Und gleich noch was Praktisches: Die KUPFakademie bietet im Jänner einen Workshop zum Steuerrecht für selbständige Kulturschaffende in Linz an. Orientierung im prekären Lebens- und Arbeitsdschungel also.Mehr Infos gibt es hier.

Logo KUPFakademie


Filed under: Kultur, Kunst, Linz
Tags: Kultur Kunst Linz
Sponsored post
12:45

professionell prekär? Produktionsbedingungen in der (Freien) Theaterarbeit und wie sie anders werden können

Die IG Freie Theaterarbeit lädt österreichweit unter dem Titel professionell prekär? zur Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein. Weitere Informationen auf der Website der IG Freie Theater.


Filed under: Kultur, Kunst, VeranstaltungsHinweis Tagged: Theater

November 12 2010

09:43

KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) beschlossen

== Santa Precaria Orginaltextservice ==

(12.11.2010, Pressemitteilung) Kulturrat Österreich begrüßt erste Maßnahmen und fordert grundsätzliche Verbesserungen zur sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden ein!

Wie der Name – KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) – schon suggeriert: Unkomplizierter wird es nicht. Dafür kompatibler. Eine grundsätzliche Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich bringt dieses Gesetz nicht. Aber es ist ein Anfang.

Im Kern beinhaltet dieses Gesetz zweierlei: Die Einrichtung eines Servicezentrums für Sozialversicherungsangelegenheiten von KünstlerInnen, sowie die Möglichkeit, auch als “neue selbstständige” KünstlerIn die selbstständige Tätigkeit ruhend zu stellen (mit dem gewünschten Effekt, dass in Zeiten der Ruhend-Meldung ein Bezug von Arbeitslosengeld möglich ist, sofern ein Anspruch besteht). Beides wird ab 1.1.2011 Realität.

 

Servicezentrum

Das KünstlerInnen-Servicezentrum für Sozialversicherungsfragen wird bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) angesiedelt, aber Institutionen übergreifend tätig werden. Da es ohne Berufsprüfung auskommt, können letztlich weit mehr Betroffene von Erwerbssituationen quer zur zweiteiligen Sozialversicherungs-Logik (unselbstständig/selbständig) davon profitieren. Als Aufgabengebiet ist die gesamte Sozialversicherungslandschaft in Österreich definiert, inklusive Arbeitslosenversicherung und AMS sowie Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF)*. Sowohl Information als auch – in manchen Bereichen und sofern gewünscht – Antragsweiterleitungen und andere kleine praktische Abwicklungen gehören zum Aufgabenbereich. Ausgespart hingegen bleibt die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Und entgegen ursprünglicher Ankündigungen wird ein Servicezentrum wohl (vorerst) nur in Wien eingerichtet.

Ruhend-Meldung der künstlerischen Tätigkeit

Die Einführung der Ruhend-Meldung für KünstlerInnen zielt darauf ab, dass ein Bezug von Arbeitslosengeld in erwerbslosen Zeiten zwischen selbständigen künstlerischen Tätigkeiten auch dann möglich wird, wenn hierfür eine Pflichtversicherung in der SVA besteht. Eine aufrechte Pflichtversicherung in der SVA verhindert den Bezug von Arbeitslosengeld grundsätzlich, und eine lediglich vorübergehende Abmeldung von der SVA ist bislang nicht möglich. Die neue gesetzliche Lösung sieht nun jedoch vor, dass KünstlerInnen die vorübergehende Einstellung ihrer künstlerischen Tätigkeit melden können. Diese Option war bisher Gewerbetreibenden vorbehalten. In der Folge liegt für die Zeit der Ruhendmeldung – auch nachträglich – keine Pflichtversicherung in der SVA vor. Die Ruhendmeldung ist beim KSVF zu melden, der auch beurteilen muss, ob es sich tatsächlich um künstlerische Tätigkeit handelt. Für diejenigen KünstlerInnen, die einen Zuschuss aus dem KSVF beziehen und daher bereits über ein solches positives Gutachten verfügen, wird die Bearbeitung folglich rascher möglich sein.

Kein großer Wurf, aber ein wichtiger Schritt

In der Praxis birgt dieses Modell der Ruhend-Meldung sicher noch unbedachte Komplikationen in der Umsetzung, zumindest einfachere Konstellationen sollten aber bereits ab Jahresbeginn 2011 auf Anhieb funktionieren. Für die harten Nüsse und kniffeligen Fragen wiederum sollte das KünstlerInnen-Servicezentrum mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und für darüber hinausgehende, wenn auch im prekären Alltag typische Extraspezialsonderfälle wird der Kulturrat Österreich weiter für die größtmögliche Ausschöpfung der neuen Rechtslage sowie für nächste Lösungsschritte kämpfen.

Die Ausdehnung der Ruhendmeldung von gewerblichen Selbstständigen auch auf KünstlerInnen, und damit auf einen Teil der “Neuen Selbstständigen” ist darüber hinaus aber auch ein unmittelbarer Eingriff in die Sozialversicherungslogik in Österreich. Darin liegt grundsätzlich ein großes Veränderungs-Potential für alle, die einem vergleichbaren Erwerbsmarkt gegenüberstehen. Einer ähnlichen Regelung für freischaffende KulturarbeiterInnen, Medienschaffende, WissenschafterInnen, InformatikerInnen etc. stehen damit zwar noch nicht die Türen offen, aber eine Perspektive sozialversicherungsrechtlicher Gleichbehandlung wird zumindest sichtbar.

Der Kulturrat Österreich begrüßt und unterstützt künftige Erweiterungen dieser Regelung auf ebenfalls betroffene Berufsgruppen ausdrücklich.

Wie bereits einleitend festgehalten: Die Verbesserung der sozialen Lage der KünstlerInnen ist damit nicht erledigt. Notwendig sind insbesondere Verbesserungen am AMS und im Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG), als auch in allen anderen Bereichen, mit denen die interministeriellen Arbeitsgruppen zuletzt beschäftigt waren.

Existenzsichernde Einkommen und soziale Absicherung müssen für alle möglich sein!

(*) Der Künstler-Sozialversicherungsfonds hat leider auch weiterhin keine Künstlerinnen im Titel.

Quelle: http://kulturrat.at/agenda/imag/gesetz/20101112


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: KünstlerInnensozialversicherung
09:43

KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) beschlossen

== Santa Precaria Orginaltextservice ==

(12.11.2010, Pressemitteilung) Kulturrat Österreich begrüßt erste Maßnahmen und fordert grundsätzliche Verbesserungen zur sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden ein!

Wie der Name – KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) – schon suggeriert: Unkomplizierter wird es nicht. Dafür kompatibler. Eine grundsätzliche Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich bringt dieses Gesetz nicht. Aber es ist ein Anfang.

Im Kern beinhaltet dieses Gesetz zweierlei: Die Einrichtung eines Servicezentrums für Sozialversicherungsangelegenheiten von KünstlerInnen, sowie die Möglichkeit, auch als “neue selbstständige” KünstlerIn die selbstständige Tätigkeit ruhend zu stellen (mit dem gewünschten Effekt, dass in Zeiten der Ruhend-Meldung ein Bezug von Arbeitslosengeld möglich ist, sofern ein Anspruch besteht). Beides wird ab 1.1.2011 Realität.

 

Servicezentrum

Das KünstlerInnen-Servicezentrum für Sozialversicherungsfragen wird bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) angesiedelt, aber Institutionen übergreifend tätig werden. Da es ohne Berufsprüfung auskommt, können letztlich weit mehr Betroffene von Erwerbssituationen quer zur zweiteiligen Sozialversicherungs-Logik (unselbstständig/selbständig) davon profitieren. Als Aufgabengebiet ist die gesamte Sozialversicherungslandschaft in Österreich definiert, inklusive Arbeitslosenversicherung und AMS sowie Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF)*. Sowohl Information als auch – in manchen Bereichen und sofern gewünscht – Antragsweiterleitungen und andere kleine praktische Abwicklungen gehören zum Aufgabenbereich. Ausgespart hingegen bleibt die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Und entgegen ursprünglicher Ankündigungen wird ein Servicezentrum wohl (vorerst) nur in Wien eingerichtet.

Ruhend-Meldung der künstlerischen Tätigkeit

Die Einführung der Ruhend-Meldung für KünstlerInnen zielt darauf ab, dass ein Bezug von Arbeitslosengeld in erwerbslosen Zeiten zwischen selbständigen künstlerischen Tätigkeiten auch dann möglich wird, wenn hierfür eine Pflichtversicherung in der SVA besteht. Eine aufrechte Pflichtversicherung in der SVA verhindert den Bezug von Arbeitslosengeld grundsätzlich, und eine lediglich vorübergehende Abmeldung von der SVA ist bislang nicht möglich. Die neue gesetzliche Lösung sieht nun jedoch vor, dass KünstlerInnen die vorübergehende Einstellung ihrer künstlerischen Tätigkeit melden können. Diese Option war bisher Gewerbetreibenden vorbehalten. In der Folge liegt für die Zeit der Ruhendmeldung – auch nachträglich – keine Pflichtversicherung in der SVA vor. Die Ruhendmeldung ist beim KSVF zu melden, der auch beurteilen muss, ob es sich tatsächlich um künstlerische Tätigkeit handelt. Für diejenigen KünstlerInnen, die einen Zuschuss aus dem KSVF beziehen und daher bereits über ein solches positives Gutachten verfügen, wird die Bearbeitung folglich rascher möglich sein.

Kein großer Wurf, aber ein wichtiger Schritt

In der Praxis birgt dieses Modell der Ruhend-Meldung sicher noch unbedachte Komplikationen in der Umsetzung, zumindest einfachere Konstellationen sollten aber bereits ab Jahresbeginn 2011 auf Anhieb funktionieren. Für die harten Nüsse und kniffeligen Fragen wiederum sollte das KünstlerInnen-Servicezentrum mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und für darüber hinausgehende, wenn auch im prekären Alltag typische Extraspezialsonderfälle wird der Kulturrat Österreich weiter für die größtmögliche Ausschöpfung der neuen Rechtslage sowie für nächste Lösungsschritte kämpfen.

Die Ausdehnung der Ruhendmeldung von gewerblichen Selbstständigen auch auf KünstlerInnen, und damit auf einen Teil der “Neuen Selbstständigen” ist darüber hinaus aber auch ein unmittelbarer Eingriff in die Sozialversicherungslogik in Österreich. Darin liegt grundsätzlich ein großes Veränderungs-Potential für alle, die einem vergleichbaren Erwerbsmarkt gegenüberstehen. Einer ähnlichen Regelung für freischaffende KulturarbeiterInnen, Medienschaffende, WissenschafterInnen, InformatikerInnen etc. stehen damit zwar noch nicht die Türen offen, aber eine Perspektive sozialversicherungsrechtlicher Gleichbehandlung wird zumindest sichtbar.

Der Kulturrat Österreich begrüßt und unterstützt künftige Erweiterungen dieser Regelung auf ebenfalls betroffene Berufsgruppen ausdrücklich.

Wie bereits einleitend festgehalten: Die Verbesserung der sozialen Lage der KünstlerInnen ist damit nicht erledigt. Notwendig sind insbesondere Verbesserungen am AMS und im Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG), als auch in allen anderen Bereichen, mit denen die interministeriellen Arbeitsgruppen zuletzt beschäftigt waren.

Existenzsichernde Einkommen und soziale Absicherung müssen für alle möglich sein!

(*) Der Künstler-Sozialversicherungsfonds hat leider auch weiterhin keine Künstlerinnen im Titel.

Quelle: http://kulturrat.at/agenda/imag/gesetz/20101112


Filed under: Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst Tagged: KünstlerInnensozialversicherung

July 07 2010

10:29

Geh ma Tauben vergiftn im Park …

… und Bettler verjagn am Markt … ♪ ♫ ♪ ♬ ♬

Nein, Betteln ist selbstverständlich keine Arbeit, Betteln ist Faulheit. Stundenlang in kniender Position am Asphalt, da mach ich ja etwas ähnliches, aber auf einer Matte und nicht stundenlang, im Yoga-Raum des Fitness-Clubs. Und das ist schließlich auch Freizeit, oder?

Gewerbsmäßiges Betteln.
Das ist ein Gewerbe? Dann müssten die doch Vertretung in der WKO haben, ist das denn kein geschützter Beruf?

Nein, die WKO hat etwas gegen dieses Gewerbe, dieses Gewerbe vertritt die WKO nicht. Die WKO vertritt lieber die Ansicht, dass die Leut, die nix zum tun haben, lieber Hutstriegeln sollten. Das ist innovativ und damit kann mensch sicher auch sein Auskommen bestreiten. Das Hutstriegelgewerbe sozusagen, das vertreten wir:

Hutstriegelgewerbe ist Unternehmergeist im Sinne der Wirtschaftskammer

Hutstriegelgewerbe ist Unternehmergeist im Sinne der Wirtschaftskammer

Aber Bettler und Bettlerinnen, die stören den Wirtschaftsstandort, da macht die Wirtschaftskammer wieder eine Campa, diesmal nicht

  • für den Unternehmergeist der Hutstriegler (übrigens: atypisch, nicht organisiert, nicht versichert, …) sondern
  • gegen die BettlerInnen bzw. eigentlich – wenn wir fair und sachlich bleiben – gegen die gewerbsmäßig organisierten BettlerInnen. Organisation ist nicht gut, negative campaigning schon. Für den Wirtschaftsstandort.

Und was macht die LobbyOrganisation der BettlerInnen. Die finden das nicht gut? Die echauffieren sich? Nun, liebe WKO, es gibt wohl dieses und jenes Lobbying … :-(

Beiträge auf BettelLobbyWien:
Wirtschaftskammer startet breit angelegte Hetzkampagne gegen BettlerInnen
Protestbrief gegen Hetzkampagne der Wirtschaftskammer Wien

ps: Mahrer, Karl Mahrer, der Akademiker? Ja, der ;-)


Filed under: Dokumentation, Kultur, Rechtliches, Schutzbefohlene, Stigmatisierung, Wien, working poor Tagged: BettelLobbyWien, Bettelmafia, Bettler, Bettlerin, Brigitte Jank, Erwin Pellet, Geschäftsstraßen, gewerbsmäßiges Betteln, Karl Mahrer, Wegweisungsrecht, Wirtschaftskammer, Wirtschaftsstandort, WKO

10:29

Geh ma Tauben vergiftn im Park …

… und Bettler verjagn am Markt … ♪ ♫ ♪ ♬ ♬

Nein, Betteln ist selbstverständlich keine Arbeit, Betteln ist Faulheit. Stundenlang in kniender Position am Asphalt, da mach ich ja etwas ähnliches, aber auf einer Matte und nicht stundenlang, im Yoga-Raum des Fitness-Clubs. Und das ist schließlich auch Freizeit, oder?

Gewerbsmäßiges Betteln.
Das ist ein Gewerbe? Dann müssten die doch Vertretung in der WKO haben, ist das denn kein geschützter Beruf?

Nein, die WKO hat etwas gegen dieses Gewerbe, dieses Gewerbe vertritt die WKO nicht. Die WKO vertritt lieber die Ansicht, dass die Leut, die nix zum tun haben, lieber Hutstriegeln sollten. Das ist innovativ und damit kann mensch sicher auch sein Auskommen bestreiten. Das Hutstriegelgewerbe sozusagen, das vertreten wir:

Hutstriegelgewerbe ist Unternehmergeist im Sinne der Wirtschaftskammer

Hutstriegelgewerbe ist Unternehmergeist im Sinne der Wirtschaftskammer

Aber Bettler und Bettlerinnen, die stören den Wirtschaftsstandort, da macht die Wirtschaftskammer wieder eine Campa, diesmal nicht

  • für den Unternehmergeist der Hutstriegler (übrigens: atypisch, nicht organisiert, nicht versichert, …) sondern
  • gegen die BettlerInnen bzw. eigentlich – wenn wir fair und sachlich bleiben – gegen die gewerbsmäßig organisierten BettlerInnen. Organisation ist nicht gut, negative campaigning schon. Für den Wirtschaftsstandort.

Und was macht die LobbyOrganisation der BettlerInnen. Die finden das nicht gut? Die echauffieren sich? Nun, liebe WKO, es gibt wohl dieses und jenes Lobbying … :-(

Beiträge auf BettelLobbyWien:
Wirtschaftskammer startet breit angelegte Hetzkampagne gegen BettlerInnen
Protestbrief gegen Hetzkampagne der Wirtschaftskammer Wien

ps: Mahrer, Karl Mahrer, der Akademiker? Ja, der ;-)


Filed under: Dokumentation, Kultur, Rechtliches, Schutzbefohlene, Stigmatisierung, Wien, working poor Tagged: BettelLobbyWien, Bettelmafia, Bettler, Bettlerin, Brigitte Jank, Erwin Pellet, Geschäftsstraßen, gewerbsmäßiges Betteln, Karl Mahrer, Wegweisungsrecht, Wirtschaftskammer, Wirtschaftsstandort, WKO

Reposted bykellerabteilandreame

May 13 2010

09:49

Infos zur Arbeitslosenversicherung für Künstler_innen

Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.


Filed under: Innsbruck, Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst, Linz, Texte, VeranstaltungsHinweis, Wien
09:49

Infos zur Arbeitslosenversicherung für Künstler_innen

Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.


Eingetragen unter:Innsbruck, Kultur, Kulturrat Österreich, Kunst, Linz, Texte, VeranstaltungsHinweis, Wien

March 25 2010

09:07

Sponsored by Eltern: Praktika im Kunstfeld

Am Dienstag, 30. März, 19.00 findet eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Depot Café statt:

Während ihres Studiums leisten StudentInnen im Kunstbetrieb oft unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit in Form von Praktika. Ähnlich prekäre Arbeitssituationen gehen auch viele junge AbsolventInnen ein, mit der Hoffnung, im Kunstfeld Fuß zu fassen. Eine derartige Arbeitssituation können sich meist nur diejenigen leisten, die über einen entsprechenden finanziellen Background verfügen, über Eltern, die somit indirekt den Kunstbetrieb sponsern.

Haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Kunstfeld einen systemerhaltenden Stellenwert? Wie stellt sich die Situation für ArbeitgeberInnen dar?

Am Podium:

Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
Paul Ringler, Soziologe, Plattform Generation Praktikum
Gabriele Senn, Galeristin, Vorsitzende des Verbands Österreichischer Galerien Moderner Kunst
Stefan Wagner, stv. Direktor des MuMoK/Stiftung Ludwig

Moderation: Klaus Neundlinger, Philosoph und Autor


Filed under: Kultur, Kunst, Praktikum, Veranstaltung, Wien Tagged: Daniela Koweindl, Generation Praktikum, IG Bildende Kunst, Klaus Neundlinger
09:07

Sponsored by Eltern: Praktika im Kunstfeld

Am Dienstag, 30. März, 19.00 findet eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Depot Café statt:

Während ihres Studiums leisten StudentInnen im Kunstbetrieb oft unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit in Form von Praktika. Ähnlich prekäre Arbeitssituationen gehen auch viele junge AbsolventInnen ein, mit der Hoffnung, im Kunstfeld Fuß zu fassen. Eine derartige Arbeitssituation können sich meist nur diejenigen leisten, die über einen entsprechenden finanziellen Background verfügen, über Eltern, die somit indirekt den Kunstbetrieb sponsern.

Haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Kunstfeld einen systemerhaltenden Stellenwert? Wie stellt sich die Situation für ArbeitgeberInnen dar?

Am Podium:

Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
Paul Ringler, Soziologe, Plattform Generation Praktikum
Gabriele Senn, Galeristin, Vorsitzende des Verbands Österreichischer Galerien Moderner Kunst
Stefan Wagner, stv. Direktor des MuMoK/Stiftung Ludwig

Moderation: Klaus Neundlinger, Philosoph und Autor


Eingetragen unter:Kultur, Kunst, Praktikum, Veranstaltung, Wien Tagged: Daniela Koweindl, Generation Praktikum, IG Bildende Kunst, Klaus Neundlinger

January 20 2010

21:23

Initiative für faire Praktika im Kulturbereich

Die deutsche Kulturpolitische Gesellschaft startet eine neue Initiative „Faires Praktikum“ – darüber berichtet das Kulturmanagement Blog. Zudem gibts es einen Aufruf, diese Initiative via Unterschrift zu unterstützen.

Nachahmenswert auch in Österreich!


Veröffentlicht in Deutschland, Kultur, Praktikum Tagged: Kultur, Praktikum
21:23

Initiative für faire Praktika im Kulturbereich

Die deutsche Kulturpolitische Gesellschaft startet eine neue Initiative „Faires Praktikum“ – darüber berichtet das Kulturmanagement Blog. Zudem gibts es einen Aufruf, diese Initiative via Unterschrift zu unterstützen. Nachahmenswert auch in Österreich! Posted in Deutschland, Kultur, Praktikum Tagged: Kultur, Praktikum

November 17 2009

20:12

Tatort Kulturpolitik = Tatort Prekarisierung

Der Tatort Kulturpolitik ist wohl auch der Tatort Prekarisierung. Darum hier der Hinweis auf zwei Veranstaltungen des Österreichischen Kulturrats in Wien:

Bei Flatrate = Filesharing + Einkommen aus künstlerischer Arbeit? oder Wie gelingt eine neue Verteilungsgerechtigkeit geht es um die Sicherung künstlerischer Existenzen in Zeiten, wo das “alte” UrheberInnenrecht angesicht der technischen Entwicklung längst nicht mehr zeitgemäß ist. Bei Sozialversicherung für KünstlerInnen! wird dieses in Östereich wohl never-ending Thema wieder mal auf Tapet gebracht. Das Rufzeichen bezieht sich darauf, dass das was heute unter diesem Namen läuft, diesen eigentlich nicht verdient hat.


Veröffentlicht in Kulturrat Österreich, VeranstaltungsHinweis, Wien Tagged: Flatrate, KünstlerInnensozialversicherung, Kultur, Kulturrat, Kunst
20:12

Tatort Kulturpolitik = Tatort Prekarisierung

Der Tatort Kulturpolitik ist wohl auch der Tatort Prekarisierung. Darum hier der Hinweis auf zwei Veranstaltungen des Österreichischen Kulturrats in Wien: Bei Flatrate = Filesharing + Einkommen aus künstlerischer Arbeit? oder Wie gelingt eine neue Verteilungsgerechtigkeit geht es um die Sicherung künstlerischer Existenzen in Zeiten, wo das „alte“ UrheberInnenrecht angesicht der technischen Entwicklung längst nicht [...]

November 11 2009

21:42

Veranstaltung “Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich”

Eine interessante Veranstaltung, besonders für im Kulturbereich Beschäftigte:

“Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich”
Montag, 16. November 2009 , 17.00 GPA (Gewerkschaft der Privatangestellten), GPA-djp-Service-Center, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien

In der Kunstvermittlung gibt es wenig fixe Anstellungsverhältnisse. Die meisten VermittlerInnen arbeiten als freie DienstnehmerInnen. Bei diesen Dienstverhältnissen tauchen oft Fragen bezüglich Versicherung und Abgaben auf. Der Verband für Kulturvermittlung bietet daher einen Gratis-Info-Termin für alle freien DienstvertragsnehmerInnen an.

Anmeldung bei Brigitte Hauptner: b.hauptner@belvedere.at

via Kunstvermittlungs-Blog


Veröffentlicht in Kultur, Kunst, VeranstaltungsHinweis Tagged: Freier Dienstvertrag, Kultur, Kunst
21:42

Veranstaltung „Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich“

Eine interessante Veranstaltung, besonders für im Kulturbereich Beschäftigte: „Freie Dienstverträge und andere Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich“ Montag, 16. November 2009 , 17.00 GPA (Gewerkschaft der Privatangestellten), GPA-djp-Service-Center, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien In der Kunstvermittlung gibt es wenig fixe Anstellungsverhältnisse. Die meisten VermittlerInnen arbeiten als freie DienstnehmerInnen. Bei diesen Dienstverhältnissen tauchen oft Fragen bezüglich Versicherung und Abgaben auf. Der [...]
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.
(PRO)
No Soup for you

Don't be the product, buy the product!

close
YES, I want to SOUP ●UP for ...